Die Seerose

Seerosen  ---  Nymphaea

 

 

 

 

 

     (Fotos: Seewolf)

Grundlage für diese Beschreibung ist die Erläuterungen in dem Artikel zum Thema im Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Seerosen Stand 19.01.09; 21 Uhr

Systematik

Klasse

Einfurchenpollen-Zweikeimblättrige (Magnoliopsida)

Unterklasse

Seerosenähnliche (Nymphaeidae)

Ordnung

Seerosenartige (Nymphaeales)

Familie

Seerosengewächse (Nymphaeaceae)

Unterfamilie

Nymphaeoideae

Gattung

Seerosen

Wissenschaftlicher Name

Nymphaea L.

 

Die Seerosen (Nymphaea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae). Die auf der ganzen Welt verbreitete Gattung besteht aus etwa vierzig Arten.

Beschreibung

Seerosen sind selten einjährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen. Die Wasserpflanzen bilden langgestreckte oder knollenförmige Rhizome aus, um im Schlamm von Flüssen, Teichen, Seen und anderen Gewässern zu wurzeln.

Es werden zwei Typen von wechselständig und spiralig angeordneten Laubblättern ausgebildet: Schwimmblätter und Unterwasserblätter. Die einfachen Blätter sind lang gestielt. Die Blattspreite ist oft schildförmig (peltat), herzförmig oder pfeilförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen.

Die einzeln stehenden, zwittrigen Blüten sind schraubig aufgebaut und duften oft. Die Blütenfarben reichen von weiß bis verschiedenen blau, rot oder gelb schattiert; Sorten können auch orange, grün, violett oder lila blühen. Die meist vier (selten drei oder fünf) freie Kelchblätter sind meist grünlich. Es sind sechs bis 50 freie Kronblätter vorhanden. Die 20 bis 750 freien Staubblätter sind alle fertil. Die fünf bis 35 Fruchtblätter sind zu einem oberständigen oder teilweise unterständigen Fruchtknoten teilweise oder ganz verwachsen. Der Griffel endet in gleich vielen breiten und konkaven Narben wie Fruchtblättern. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie).Es gibt Nacht- und tagblühende Arten.

Die Früchte sind fleischige und schwammige Beeren, die unter Wasser reifen. Die reifen Samen sind bis zu 5 mm groß. Sie bilden Schwimmsäcke durch die die Samen zunächst an die Wasseroberfläche treiben, wo sie zwei bis drei Tage durch Wind und Wellen ausgebreitet werden. Nach dieser Zeit löst sich der Schwimmsack auf, die Samen sinken nach unten und beginnen mit der Keimung.[1]

Systematik und Verbreitung

Die auf der ganzen Welt verbreitete Gattung besteht aus etwa vierzig Arten. Die Gattung der Seerosen wird in zwei Gruppen eingeteilt, die insgesamt fünf Untergattungen enthalten.[1]

Quellen

  • Beschreibung in der Flora of North America. (engl.)
  • Beschreibung in der Flora of China. (engl.)
  • Beschreibung in der Western Australian Flora. (engl.)

Einzelnachweise

[1.]         Perry D. Slocum: Waterlilies and Lotuses. Timber Press 2005, ISBN 0881926841 (Online-Version bei Google Books)